weltcuprennen in veysonnaz

letzte woche standen in veysonnaz insegsammt 6 weltcuprennen auf dem programm (6 sg und 6 rs). im ersten super-g am mittwoch habe ich das podeset als 4. nur sehr knapp verpasst. im zweiten rennen gleich im anschluss verfehlte ich nach guter zwischenzeit leider ein Tor. am donnerstag verpasste ich mein ziel von einem podestplatz mit dem 6. rang erneut. mit zwei 3. rängen im riesen vom freitag und samstag konnte ich aber noch einmal zeigen, dass ich nach wie vor gut bin für einen podestplatz und die jungen herausfordern kann. aufgrund einer druckstelle am becken musste ich anschliessend auf das rennen am sonntag verzichten. 

nach den rennen in veysonnaz werde ich nun meine skisaion vorzeitig beenden. mein training werde ich in den nächsten wochen voll auf das handbike ausrichten. mich reizt die herausforderung, ab april mit dem handbike ein paar rennen zu fahren und herauszufinden, wo ich hier stehe. in den nächsten wochen werde ich auch einige gespräche führen, wie es mit meiner skikarriere weitergehen wird. ich bin schon sehr gespannt, was auf mich zukommt.

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enttäuschung im wm super-g

in meinem zweiten wm rennen, dem super-g, setzte es für mich eine enttäuschung ab. als titelverteidiger wollte ich noch einmal zeigen, was ich drauf habe. bereits bei der besichtigung am morgen präsentierte sich die piste allerdings sehr weich. bis zum rennen hat sich die situation nicht wirklich verbessert. aus diesem grund bin ich im rennen kein risiko eingegangen. somit verlor ich zu viel zeit für einen spitzenrang. 

ich war enttäuscht, dass der veranstalter nicht in der lage war, eine rennfähige piste herzurichten. mit meinen voraussetzung mit der hohen lähmung ist es für mich auf einer unruhigen und weichen piste zusätzlich schwierig. damit waren meine chancen schon vor dem start sehr klein. die enttäuschung war natürlich gross. und doch war ich erleichtert, dass ich den super-g gut überstanden habe.

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srf bi de lüt

am letzten samstag war ich gast in der livesendung "srf bi de lüt" in adelboden. in der sendung wurde ein portrait über mich und meine familie gezeigt und der moderator nik hartmann hat ein gespräch mit mir geführt. wer die sendung verpasst hat kann das hier noch nachholen. viel vergnügen!

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link zum livestream

die rennen der wm können auf der seite von world para alpine skiing per livestream mitverfolgt werden.

ich werde am dienstag wieder zur wm anreisen und dort am freitag zum super-g starten. voraussichltich werde ich auch in der kombi am donnerstag am start stehen und den kombi super-g als training für das rennen am freitag bestreiten.

nach der wm geht es fast nahtlos weiter mit dem weltcup. in veysonnaz stehen von 7. bis 10. februar zwei super-g und zwei riesen auf dem programm. auch diese rennen können über den livestream verfolgt werden.

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beitrag im sportpanorama plus

vor dem start der wm in kranjska gora wurde in der sendung sportpanorama plus ein beitrag mit dem titel "höchsteleistung mit behinderung - die beeindruckende welt der para-ski athleten" ausgestrahlt. im beitrag durfte ich eine hauprolle spielen. wer den beitrag verpasst hat, kann das hier noch nachholen.

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erfolgreicher wm start

am montag habe ich im wm riesenslaolom den 5. rang erreicht. leider hat es nicht für eine medaille gereicht. mit dem resultat bin ich aber trotzdem zufrieden. auf dem schwierigen hang habe ich bei anspruchsvollen bedingungen ein gutes rennen gezeigt.

gestern dienstag bin ich wieder nach hause gereist, um mich optimal auf den super-g vorzubereiten. dieser findet dann zum abschluss der wm am 1. februar statt.

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saisonstart in st. moritz

letzte woche bin ich mit zwei europacup riesenslaloms in die neue rennsaison gestartet. beim ersten rennen kam ich als dritter aufs podest. beim zweiten rennen bin ich leider nach guter fahrt im ersten lauf kurz vor dem ziel gestürtzt. trotz diesem ausfall bin ich mit dem saisonstart zufrieden. die europacup rennen in st. moritz waren sehr gut besetzt und vergleichbar mit einem weltcup. somit habe ich einen guten anhaltspunkt, wo ich im vergleich zur internationalen konkurrenz stehe.

nach einem kurzen abstecher nach hause bin ich gestern noch einmal ins engadin gereist. heute und morgen profitiere ich von perfekten trainingsbedinungen am corvatsch. anschliessend gönne ich mit über die festtage eine kleine pause und hoffe, dass ich zum jahreswechsel auch in adelboden wieder gute bedingungen vorfinde für die vorbereitung auf die januar-rennen.

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skitag in sörenberg im märz

zusammen mit meinem haupsponsor hollister werde ich am 16. märz bei einem skitag in sörenberg dabei sein. alle interessierten monoskifahrer können sich hier anmelden. ich freue mich bereits auf den tag und hoffe auf viele anmeldungen.

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erfolgreicher abschluss in obersaxen

beim saisonabschluss von letzter woche in obersaxen habe ich eine starke reaktion auf die enttäuschungen in korea gezeigt. bei drei rennen (super-g, kombi und riesenslalom) konnte ich drei mal gewinnen und so eine schwierige saison sehr positiv abschliessen. leider waren nicht sehr viele konkurrenten aus dem ausland am start. trotzdem nehme ich aus diesen rennen ein gutes gefühl in die pause und ins sommertraining mit.

die wettkämpfe in obersaxen wurden gleichzeitg auch als testevent für die weltmeisterschaften 2019 durchgeführt. die positiven resultate stimmen mich damit auch im hinblick auf die heim-wm im nächsten jahr zuversichtlich.

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enttäuschung an den paralympics

die paralympics in korea sind für mich leider nicht ganz nach wunsch verlaufen. nach den guten vorbereitungen bin ich anfang märz voller zuversicht und in topform nach korea geflogen. die bedingungen vor ort waren gut. die im vergleich zur olympiade deutlich wärmeren temperaturen haben der piste bis dahin kaum geschadet. im ersten abfahrtstraining versuchte ich mich wie gewohnt an die piste heran zu tasten und verlor noch relativ viel zeit. piste und kurssetzung stimmten mich allerding zuversichtlich. das wetter liess dann leider am donnerstag und freitag keine weitere trainingsfahrt zu. trotzdem startete ich am samstag zuversichtlich in das rennen. bereits nach ca. 20 fahrsekunden touchierte ich in einer rechtskurve mit der schale den schnee. einem Sturz konnte ich damit nicht entgehen. ein gutes gefühl für die piste konnte ich aber trotzdem für den super-g am nächsten tag mitnehmen.

als amtierender weltmeister rechnete ich mir im super-g gute chancen auf einen spitzenplatz aus. bis zur letzten zwischenzeit war ich dann auch sehr gut unterwegs. kurz vor dem ziel steuerte ich zu früh in eine linkskurve. leider konnte ich nicht mehr rechtzeitig reagieren und hängte mit der skispitze beim tor ein. ein heftiger sturz mit mehrfachem überschlag war die folge. die enttäuschung war natürlich gross – vor allem weil ich wusste, dass ich in dem rennen um die goldmedaille gefahren wäre.

körperlich ging es mir glücklicherweise ziemlich gut – auch wenn sich bei späteren untersuchungen zeigte, dass der rechte fuss mehrfach gebrochen war. da ich den fuss nicht spüre hat mich diese verletzung auch für die kommenden rennen nicht behindert. die voraussetzungen waren aber natürlich trotzdem nicht optimal. ich habe aber weiter an meine chance geglaubt und wollte unbedingt noch fahren.

in der superkombination verlor ich dann schon im super-g zu viel zeit. auch der slalom gelang mir nicht nach wunsch und ich klassierte mich im 10. schlussrang. somit blieb mir – wie schon in sotschi – nur noch er riesenslalom. im ersten lauf fuhr ich aber wieder zu verhalten. mit einem sehr guten 2. lauf zeigte ich, dass ich zu den medaillenanwärtern gehörte. zu einem guten resultat braucht es aber im riesen bekanntlich zwei gute läufe. der 6. rang und insbesondere der zweite lauf waren für mich nach der vorgeschichte trotzdem ein einigermassen versöhnlicher abschluss von den paralympics in pyeongchang.

die enttäuschung ist immer noch gross. ich habe sehr viel in die vorbereitung investiert und würde wieder alles genau gleich machen. in korea war ich in topform am start und mit der betreuung durch stefan grunder vor ort hatte ich optimale bedingungen. leider konnte ich diese nicht nutzen und das ist sehr schade. anderseits hatte ich in vancouver und sotschi das glück auch schon auf meiner seite. an der spitzte ist der grat sehr schmal und erfolge sind nicht planbar. aber das macht ja den sport gerade auch wieder spannend.

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